ÿþ<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" lang="de" xml:lang="de"> <head> <title>OC|B &ndash; Orthop&auml;dische Chirurgie Bayreuth &ndash; </title> <meta name="description" content="" /> <meta name="keywords" content="" /> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=iso-8859-1" /> <meta http-equiv="imagetoolbar" content="no" /> <script type="text/javascript" src="includes/prototype.js"></script> <script type="text/javascript" src="includes/scriptaculous.js? ¬ load=effects"></script> <script type="text/javascript" src="includes/modalbox.js"></script> <script src="video/example/js/swfobject.js" type="text/javascript" charset="utf-8"></script> <script src="video/example/js/nonverblaster.js" type="text/javascript" charset="utf-8"></script> <link rel="stylesheet" type="text/css" media="screen" href="css/styles.css" /> <link rel="stylesheet" href="includes/modalbox.css" type="text/css" media="screen" /> </head> <body> <div id="container"> <div id="header"><a href="index.html" target="_self"><img src="gfx/ocb_logo.gif" alt="OC|B Logo" width="175" height="81" border="0" /></a></div> <div id="titel"><img src="gfx/praxis.gif" alt="Orthop&auml;dische " width="250" height="44" border="0" /></div> <div id="subtitel"><a href="greiner.html" target="_self"><img src="gfx/greiner.gif" width="334" height="36" border="0" /></a><a href="fritsch.html" target="_self"><img src="gfx/fritsch.gif" width="324" height="36" border="0" /></a><a href="simank.html" target="_self"><img src="gfx/simank.gif" width="302" height="36" border="0" /></a></div> <div id="nav"> <ul> <li id="home" title="Home"><a href="index.html">&nbsp;</a></li> <li id="praxis" title="Praxis"><a href="praxis.html">&nbsp;</a></li> <li id="aerzteteam" title="Ärzteteam"><a href="fritsch.html">&nbsp;</a></li> <li id="opzentren" title="OP-Zentren"><a href="opzentren.html">&nbsp;</a></li> <li id="krankheitsbilder" title="Krankheitsbilder"><img src="gfx/krankheitsbilder_active.gif" width="160" height="30" alt="&Auml;rzteteam" /></li> <li id="vortraege" title="Vorträge"><a href="vortraege.html">&nbsp;</a></li> </ul> </div> <div id="contentleft"><img src="gfx/knie_main.jpg" width="384" height="582" alt="Dr. Klaus Fritsch" /></div> <div id="contentright"> <h1>KNIE:</h1> <h2>Kniegelenkendoprothese<img src="gfx/Knie_2.jpg" alt="Knieschmerz" width="185" height="250" align="right" style="margin: 10px;"/></h2> Der k&uuml;nstliche Ersatz des Kniegelenkes hat sich nach dem H&uuml;ftgelenkersatz ebenfalls zu einem erfolgreichen Standardverfahren entwickelt. Da die H&auml;ufigkeit der Kniegelenksarthrose mit zunehmendem Lebensalter deutlich steigt, ist mit weiter steigenden Implantationszahlen von Knieendprothesen zu rechnen. Meist werden bikondyl&auml;re Oberfl&auml;chenprothesen eingesetzt, mit einer Standzeit der Prothese &gt; 90% im 10&minus;Jahres&minus;Zeitraum. Zur Haltbarkeit der Endoprothesen l&auml;&szlig;t sich ein zuverl&auml;&szlig;iger &Uuml;berblick im Schwedischen Knie-Endoprothesen-Register gewinnen. (<a href="http://www.knee.nko.se/english/online/thePages/index.php" target="_blank">www.knee.nko.se/english/online/thePages/index.php</a>). </p> <p>F&uuml;r einen Teil der Patienten mit umschriebenem Gelenkverschlei&szlig; (anteromedialer Arthrose) kommt die Versorgung mit unikondyl&auml;ren Schlittenprothesen infrage. Bei Patienten mit hochgradigen Achsabweichungen und kontrakten Weichteilen kommen teilgekoppelte oder gekoppelte Knieprothesen mit intramedull&auml;rer Verankerung zum Einsatz. Durch Anwendung von Navigationssystemen in der Knieendoprothetik kann die Implantationsgenauigkeit der Endoprothesen f&uuml;r die frontale Beinachse im Stand verbessert werden. Die Navigation wird vom &uuml;berwiegenden Teil der Hersteller als bildfreie L&ouml;sung mit <img src="gfx/navigation.jpg" alt="Runners leg" width="300" height="224" align="left" style="margin-right: 10px; margin-top:10px;"/>intraoperativer Registrierung der Landmarken und Ermittlung der notwendigen Achsen realisiert. Der zus&auml;tzliche Zeitbedarf bei navigierten Knieendoprothesenimplantationen betr&auml;gt zwischen 10 und 20 Minuten. Wir verwenden ein Brainlab-System. <br /> <br /> Die Indikation zur Implantation einer Knieendoprothese liegt bei einer Gonarthrose mit erheblichen Schmerzen, die nicht ausreichend durch konservative Therapie gebessert werden k&ouml;nnen, vor. Neben der schmerzhaften Bewegungspr&uuml;fung und einer Bewegungseinschr&auml;nkung finden sich oft lokale Druckschmerzen. Die radiologische Darstellung zeigt einen eindeutigen Arthrosenachweis mit Gelenkspaltverschm&auml;lerung und degenerativen Gelenkver&auml;nderungen. Wie auch am H&uuml;ftgelenk ist eine operative Versorgung ohne Beschwerden des Patienten auch bei radiologischem Arthrosenachweis abzulehnen. </p> <p><strong>Fixierung der Endoprothese</strong><br /> Die zementierte Fixierung beider Prothesenkomponenten ist nach Registerdaten am zuverl&auml;ssigsten (Lidgren et al. 2004). F&uuml;r die Hybrid&minus; oder zementfreie Verankerung sind die Revisionsraten gegen&uuml;ber der zementierten Verankerung erh&ouml;ht. Die Frage des Retropatellarersatzes ist weiterhin Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Aus dem schwedischen Register kann sowohl f&uuml;r den Retropatellarersatz als auch f&uuml;r die Belassung der Patella eine Revisionswahrscheinlichkeit von etwa 2% entnommen werden. Das Risiko einer Revision ist f&uuml;r die Patienten ohne Retropatellarersatz gering erh&ouml;ht.</p> <p><strong>Individuell angepasste Endoprothesen</strong><br /> Die individuell angepasste Conformis iTotal Prothese ist insbesondere für jüngere Patienten mit fortgeschrittener Arthrose oder unikompartimenteller Arthrose mit fehlender Stabilit&auml;t durch das vordere Kreuzband gedacht, bei welchen eine nur leichte Fehlstellung zu korrigieren ist, nur geringe Kontrakturen bestehen und der Bewegungsspielraum noch gut ist.</p> <p> Anhand von 3D-Bilddaten wird das Implantat pr&auml;zise der Gelenkoberfläche des Patientenknies angepasst.</p> <p>Mit der iTotal Prothese kann der Operateur die Gelenkoberfl&auml;che des Knies bei nur minimaler Knochenresektion ersetzen. Dadurch, dass lediglich die Gelenkoberfl&auml;che ersetzt wird und die Knochenstruktur maximal erhalten bleibt, kann, falls erforderlich, sp&auml;ter problemlos eine Total-Knie-Endoprothese eingesetzt werden.</p> <p><strong>Unikondyl&auml;re Knieendoprothetik</strong><br /> Schon vor der Entwicklung von bikondyl&auml;ren Oberfl&auml;chenprothesen wurden unikompartimentale Knieendoprothesen eingesetzt. (Oxford-Schlitten &ndash; <a href="video/example/video1_kniegelenkendoprothese.html" title="Video-Player OC|B" class="videolink" onclick="Modalbox.show(this.href, {title: this.title, width: 680, height: 565}); return false;">Video</a>). Die Indikation zur erfolgreichen unikondyl&auml;ren Knieendoprothese ist an eine langfristige pers&ouml;nliche Erfahrung und an eine strenge Einhaltung der Indikationskriterien gekn&uuml;pft. Mit unikondyl&auml;ren Knieprothesen gute mittel&minus; bis langfristige Behandlungsergebnisse erreicht worden. Die Kniegelenkfunktion bleibt nach unikondyl&auml;rer Endoprothetik fast vollst&auml;ndig erhalten.<br /> </p> <p><strong>Indikationen zur unikondyl&auml;ren Knieendoprothese sind:</strong><br /> &ndash; Arthrose begrenzt auf ein Kompartiment, vorwiegend medial<br /> &ndash; intakte Kreuzb&auml;nder<br /> &ndash; kein Streck&minus; oder st&auml;rkeres Beugedefizit mit medialer Kapsel&minus;Band&minus;Kontraktur.</p> <p>In der radiologischen Diagnostik kann durch eine Stressaufnahme eine kontrakte mediale Gonarthrose ausgeschlossen werden. Entz&uuml;ndliche Gelenkerkrankungen mit eingeschr&auml;nkter Knochenqualit&auml;t stellen eine Kontraindikation zu dieser Ma&szlig;nahme dar. Die von uns verwendete Oxford Endoprothese hat eine 10-Jahres-Standzeit von &uuml;ber 90%. <br /> </p> <table width="520" border="0" id="kr"> <tr> <td width="180"><img src="gfx/oxford1.jpg" alt="" width="180" height="223" /></td> <td width="10">&nbsp;</td> <td width="180"><img src="gfx/oxford2.jpg" width="180" height="223" /></td> </tr> </table> <br /> <table width="520" border="0" id="kr2"> <tr> <td width="180"><img src="gfx/oxford3.jpg" alt="" width="185" height="250" /></td> <td width="10">&nbsp;</td> <td width="180"><img src="gfx/oxford4.jpg" width="185" height="250" /></td> </tr> </table> <p><br /> Auch wenn einige anatomische Studien einen Unterschied zwischen der Ausformung weiblicher und m&auml;nnlicher Kniegelenke beschreiben, ist die Implantation von &bdquo;Frauen-spezifischen&ldquo; Implantaten umstritten (gender-specific knee). Die bisherigen Studien weisen keinen geschlechtsspezifischen Unterschied in den Behandlungsergebnissen auf (<a href="http://www.aaos.org/research/overviews/gsk.pdf" target="_blank">www.aaos.org/research/overviews/gsk.pdf</a>). </p> <p>Ebenso umstritten diskutiert wird die Implantation von High-Flexion-Knees, also Knieprothesen, die eine bessere Beugung erm&ouml;glichen sollen (Suggs et al).</p> <p><strong>Kleinerer Gelenkfl&auml;chenersatz</strong><br /> Kleinere arthrotischgeschädigte Teilbereiche des Kniegelenks können mit Teilimplantaten wie z.B.  HemiCap ersetzt werden. Die minimalinvasive Operationstechnik beginnt in aller Regel mit einer Gelenksspiegelung (Arthroskopie). Mit Hilfe eines Videosystems in einer der zwei kleinen Stichinzesionen wird das Gelenk, das sich unter einem permanenten Wasserdurchfluss befindet, für das HemiCAP® Implantat vorbereitet. Nach Lokalisierung des Zentrums der L&auml;sion wird mit hierfür speziell entwickelten Instrumenten über den zweiten Zugang die Verankerungsschraube in das Zentrum der L&auml;sion gesetzt. Im weiteren Schritt wird die Kontur der Gelenkfläche vermessen, danach das Implantatlager hergestellt und dann das HemiCAP® Implantat gesetzt.</p> <p><strong>K&ouml;rperliche Aktivit&auml;t nach Knieendoprothese</strong><br /> Durch die Implantation einer Knieprothese werden funktionelle Beeintr&auml;chtigungen des Patienten verringert und h&auml;ufig eine st&auml;rkere Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und sportlichen Aktivit&auml;ten m&ouml;glich. Der erreichbare Aktivit&auml;tsgrad ist multifaktoriell bestimmt, kann jedoch anhand der pr&auml;operativen Leistungsf&auml;higkeit abgesch&auml;tzt werden. Patienten mit st&auml;rkerer pr&auml;operativer Beeintr&auml;chtigung erreichen zwar die gr&ouml;&szlig;te absolute Verbesserung, erreichen jedoch nicht eine gleich hohes Niveau wie Patienten, die bei einer weniger ausgepr&auml;gten Beeintr&auml;chtigung operiert worden sind. Die k&ouml;rperliche Aktivit&auml;t ist g&uuml;nstig f&uuml;r die Knochenstruktur der Patienten und den Zustand der Muskulatur. Der Polyethylenabrieb ist stark von der Aktivit&auml;t des Patienten abh&auml;ngig. Nach experimentellen Daten scheint die Versorgung mit mobilen Plattformen eine relevante Reduktion des Abriebes zu gew&auml;hrleisten. Einschr&auml;nkungen sollten f&uuml;r besonders kniebelastende Aktivit&auml;ten wie z. B. Joggen, alpines Skifahren oder Sprungsportarten ausgesprochen werden. Empfehlenswert sind dagegen Sportarten wie Walken und Radfahren. F&uuml;r weitere Bereiche von breitensporttauglichen Sportarten wie z. B. Skilanglauf existieren keine gesicherten Untersuchungen &uuml;ber die tats&auml;chliche Belastung des Inlays</p> <p><strong>Literatur</strong><br /> Aldinger PR, Clarius M, Murray DW, Goodfellow JW, Breusch SJ. [Medial unicompartmental knee replacement using the &ldquo;Oxford Uni&rdquo; meniscal bearing knee]. Orthop&auml;de 2004; 33: 1277&plusmn; 1283</p> <p>Buckwalter JA, Saltzman C, Brown T. The impact of osteoarthritis: implications for research. Clin Orthop Relat Res 2004 Oct; 45 (427 Suppl): 6&plusmn; 15<br /> <br /> Duncan RC, Hay EM, Saklatvala J, Croft PR. Prevalence of radiographicosteoarthritis &plusmn; it all depends on your point of view. Rheumatology 2006; 45: 757&plusmn; 760</p> <p>Eike R, K&ouml;nig A. Pr&auml;operative Planung der Knietotalprothese. In: Eulert J, Hassenpflug J, Hrsg. Praxis der Knieendoprothetik. Berlin: Springer Verlag, 2000: 33&plusmn; 43</p> <p>Kirschner S, L&uuml;tzner J. Prim&auml;re Endoprothetik am Kniegelenk. Orthop&auml;die und Unfallchirurgie up2date , 2008, 177-194</p> <p>Kohn D, Rupp S. Knieendoprothetik Operationstechnische Aspekte. Orthop&auml;de 2000; 29: 697&plusmn; 707</p> <p>Lidgren L, Knutson K, Robertsson O. The Swedish Knee Arthroplasty Register. Annual report 2004</p> <p>L&uuml;ring C, B&auml;this H, Tingart M, Perlick L, Grifka J. Die navigationsgest&uuml;tzte Knieendoprothetik. Eine Standortbestimmung unter evidenzbasierten Kriterien. Dtsch &Auml;rztebl 2005; 102A : 2320&plusmn; 2325 </p> <p>NIH. Consensus Statement on Total Knee Replacement December 8&plusmn;10 2003. J Bone Joint Surg 2004; 86A : 1328&plusmn; 1335</p> <p>Sharkey PF, Hozack WJ, Rothmann RH. Why are total knee arthroplasties failing today. Clin Orthop Relat Res 2002; 404: 7&plusmn; 13<br /> </p> <p>Whiteside L. Ligament Balancing Weichteilmanagement in der Knieendoprothetik. Berlin: Springer Verlag, 2004</p> <p>Suggs JF, Kwon Y-M, Durbhakula S, Hanson GR, Li G, Rubash HE, Freiberg AA.: Comparison of in-vivo kinematics and contact in a conventional and a high flexion CRTKA design. Trans Orthop Res Soc. 2008;33: Paper no. 170.</p> <p><br /> <a href="krankheitsbilder.html" target="_self">Zur&uuml;ck</a><br /> <br /> </p> </div> <div id="foot"></div> <div id="footer"><img src="gfx/footer.gif" alt="Adresse" width="713" height="21" border="0" /><a href="mailto: praxis@oc-bayreuth.de"><img src="gfx/email.gif" alt="E-Mail" width="150" height="21" border="0" /></a><a href="impressum.html" target="_self"><img src="gfx/impressum.gif" alt="Impressum" width="96" height="21" border="0" /></a></div> </div> <script type="text/javascript"> var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? 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