Orthopädische
Dr. Klaus Fritsch

WIRBELSÄULE:

Lendenwirbelsäule

Neben kleineren (Schlüssellochchirurgie) Eingriffen wie bei einem Bandscheibenvorfall sind sich manchmal größere Eingriffe erforderlich. Hierbei handelt es sich um so genannte Versteifungsoperationen (Bild unten links).

Gründe für Versteifungsoperationen sind zum Beispiel Wirbelgleiten, Fehlstellungen der Wirbel, Verkrümmungen der Wirbelsäule und komplexe Einengungen.

Das Prinzip der Versteifungsoperation besteht darin, dass die defekte Bandscheibe durch körpereigenen Knochen ersetzt wird. Damit der Knochen ausheilen kann, werden die Wirbel über ein Schrauben-Stab-System miteinander fixiert. Die knöcherne Ausheilung bedarf etwa 3-6 Monaten. In dieser Zeit sollten keine schweren körperlichen Tätigkeiten verrichtet werden.

In einigen Fällen kann auch eine defekte Bandscheibe durch eine Bandscheibenprothese ersetzt werden (Bild unten rechts). Der Vorteil besteht darin, dass die Beweglichkeit des betroffenen Wirbelsäulensegmentes erhalten bleibt.

 
mehrsegmentale Versteifungsoperation im Bereich der Lendenwirbelsäule   Bandscheibenprothese in Höhe L5/S1


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